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Stille am Sonntagmorgen – ein Shooting in Bild und Text

Hundeportrait im Wald bei Sonne
Zeit für sich zu haben ist für viele von uns sicherlich ein angenehmer Luxus, den ich nutzen wollte, um euch auf ein eigenes Shooting mitzunehmen.

Der Herbst ist für mich einfach die abwechslungsreichste Jahreszeit. Die Sonne geht nicht zu früh auf, wirft weiches Licht, die Blätter verfärben sich bunt, wir haben zeitweise Morgennebel. Jeder Tag ist anders und je nach Hund ergeben sich einzigartige Fotos, die wunderbar an die Wand passen.

7:40 Uhr – eine perfekte Zeit, um auf den einsamen Parkplatz zu fahren und die Zeit vor dem Sonnenaufgang für ein paar Schritte zu nutzen.

Hundefoto als Portrait

Bevor es in den Wald geht, entdecke ich unsere erste Location. Ich mag diese unscheinbare Wiese echt gerne, weshalb ich es mir nicht nehmen lassen konnte, meine Jagdhündin dort abzustellen. 

Während wir durch den Wald gehen, genieße ich die morgendliche Ruhe. Kaum ein Mensch ist unterwegs, nur einzelne Jogger begegnen uns auf den Hauptwegen. Die perfekte Zeit, um die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen. Noch ist die Sonne nicht hoch genug für meine Bilder, weshalb ich Frau Lu auf den Stein stelle. Kann sie gleichzeitig noch die Vorderbeine auf das Holz stellen? Dieser Hund ist einfach furchtbar verrückt, weshalb sie genau so fotografiert werden darf.

Hundeportrait im morgendlichen Wald

Ich merke übrigens oft bei der Kundenauswahl, dass die Favoritenbilder andere sind, als ich genommen hätte, weil die Bilder einfach “echt” sind. In bestimmten Posen und Mimiken erkennen wir einfach unseren Hund, wie er im Alltag ist, wie wir ihn am liebsten sehen und wie wir ihn lieben. Und genau aus diesem Grund darf dieses Foto in dem Blog nicht fehlen.  

schwarzer Hund im Wald

Allerdings ist Frau Lu nicht der einzige Schatz in meinem Leben. Bereits seit bald 11 1/2 Jahren ist Frau Ki auch ein wichtiger Teil von mir. Sie ist der Hund, der liebevoll als Fledermaus bezeichnet wird auf Grund ihrer Ohren. Kira ist ein Hund, der eine unglaubliche Ruhe ausstrahlt und souverän jede notwendige Aufgabe meistert.  

Bei meinen Hunden ist es übrigens tatsächlich so, dass ich einen ablege, während ich mich mit dem anderen befasse. Und während wir anschließend pausieren, kommt das Licht herum. Sonnenstrahlen wie gemalt und Frau Lu, die dort wie abgesprochen stand. Ich liebe es total.

Hündin bei Sonnenaufgang am See

In der Zwischenzeit schlägt der Zeiger halb 10. So langsam wird mir die Sonne zu stark, so dass ich mich in den Schatten zurück ziehe. Aber warum Schatten?

Im Schatten ist das Licht weicher, wir haben keine starken Lichtflecken, die unser Auge vom Wesentlichen ablenkt. Gerade für dunkelere Hunde wie meine Kira nutze ich Schatten sehr gerne. Aber auch Luna steht das sanfte Licht, oder?

Die Fotos zeigen deutliche Unterschiede meiner beiden Mäuse, die nicht nur der Fellfarbe geschuldet sind, sondern vor allem ihrem Charakter.

Warum soll meine blonde Hibbelfutt wie eine Statue da stehen, wenn es nicht ihrem Naturell entspricht?
Oder warum soll ich Frau Ki auf Steine stellen, wo sie sich unwohl fühlt?

Charakterstarke Portraits zu machen, bedeutet, die Stärken des Hundes hervorzuheben.

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Published by

Manuela Uhlenbrock

Tierfotografin und Coach aus dem Ruhrgebiet - geduldig, kreativ und voller Tatendrang, wenn es um persönliche Weiterbildung und Entwicklung sowie Individuelle Lösungsansätze geht -

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