Das benötigst du für dein Pferdeshooting

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Es gibt die verschiedensten Arten von Shootings; aufwendig geplant, mit Stylist, Blumenkränzen, an besonderen Locations etc. Was aber ist, wenn dein Pferd nicht auf den Hänger geht und du nicht weg fahren kannst?

Es ist keine 3 Wochen her, dass ich mich mit Laura und ihrer Tinkerstute für ein Shooting traf. Während wir beim letzten Shooting die stalleigene Weide für Portraits, Bewegungsbilder sowie Kuschelbilder nutzten, wollten wir heute raus.

Tinker Shooting

Die Location für unser Shooting

Schon im Vorfeld sprach ich mit Laura darüber, was wir an Stall und im Ausreitgelände für Möglichkeiten haben. Sie erzählte mir, dass wir erst ein Stück Straße laufen müssen, um danach Bäume, einen Bach und Wiesen zu haben. Das klang perfekt, so dass ich mich auf 30min zur Location einstellen konnte.

Unterwegs unterhielten wir uns und sahen uns um. An einigen Stellen hatte ich direkt Ideen, was man mit dem vorhandenen Licht machen könnte und wir schauten, wo es ein Durchkommen gab.

Vorteil: Du benötigst keinen Hänger, wenn du Ausreitgelände oder schöne Locations am Stall hast.
Aber bitte bedenke, dass dein Pferd gelassen sein und das Unterwegs sein aus dem FF kennen sollte.

Fotografenequipment

Was du als Fotograf benötigst, ist deine Kamera. Für Actionbilder sollte sie gut und schnell fokussiere;, für Kuschelbilder sollte sie funktionieren – gute Qualität natürlich vorausgesetzt. 

Was ich für diese Art von Bildern als wichtiger empfinde, ist ein gutes Objektiv. Doch was zeichnet es aus? Dein Objektiv sollte qualitativ gut in seiner Abbildungsleistung sein und einen schnellen Autofokus haben. Es empfielt sich eine große Blendenöffnung (gekennzeichnet durch eine kleine Zahl wie 1,4 – 2,8). Dies hilft dir zu einem unscharfen Hintergrund, so dass dein Motiv im Mittelpunkt steht. 

Verwendet habe ich hier meine Canon EOS 5D MK3 mit dem Canon EF 135mm 2,0 – meinem Lieblingsobjektiv für diese Art von Bildern.

Tinker Stute Shooting
Before After

Equipment fürs Team

Mit dabei hatte Laura ihr Knotenhalfter (solche Halfter können im Nachhinein gut weg retuschiert werden. Sowas ist mir tausend Mal lieber als wenn ein Pferd entwischt, weil der Besitzer meint “der bleibt schon stehen”), ihr neues Lederhalfter (für tolle Fotos) und ein paar Leckerlies.

Mehr nicht? Nein. Für gemeinsame Bilder möchte ich, dass du als Kunde dich wohl fühlst. Du brauchst keine Massen an Ausrüstung, keine Blümchen und kein Rüschenkleid. Einfach saubere Klamotten, mit denen du dich wohl fühlst.

Laura fragte, wie sie sich positionieren solle … “Beschäftige dich mit deinem Pferd. Streichle sie, knuddle sie, wie du es sonst machst. Vergiss, dass hier eine Kamera ist, darum kümmere ich mich schon”.

Das ist eigentlich meine liebste Anweisung. Klar sage ich dir, wo ihr euch positionieren sollt, aber ich bin der Mensch und schaue gerne, wie ihr als Team agiert und halte fest, was ich zwischen euch sehe. Ohne große Zauberei.

Fazit

Für natürliche emotionale Bilder muss es nicht die mega Location sei. Es muss kein Abendkleid mit Makeup Artist sein und mega Equipment. Es reicht, wenn du du bist und das Team vor der Kamera sich so geben darf, wie es ist.

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